Besuche immaterielle Denkmäler auf Sylt. Eine Tour.

Die Arbeit SJÜÜN (Sölring; SJÜÜN, di: der Blickfang; das, was ins Auge fällt) spielt mit der Phantasie des Betrachters. Unsere Wahrnehmung ist die direkte Verbindung zur Welt. Über unsere Sinne speichern wir, notieren wir in unser Gedächtnis, unser Erinnerungsmedium, unterschiedlichste Aspekte der Umwelt. Ob bewusst oder unbewusst. Unser Wahrnehmungsraum ist immer individuell und immer perspektivisch. Die Künstlerin Chili M. Seitz ordnet 12 Kunstwerke aus der Sammlung des Sylter Heimatmuseums 11 Inselorten zu.

Wie geht das?: An 11 Stationen können Sie die zeitgenössischen Blicke betrachten und gleichzeitig den entgegengesetzten historischen Blick des Museumsobjektes über das Smartphone anhören. Dabei entsteht im Wechselspiel der Wahrnehmungsebenen vor dem geistigen Auge des Betrachters / Hörers ein ganz individuelles neues Bild. Die 12te Arbeit, die expressionistische Tänzerin Valeska Gert, steht für die Form Sylts. Valeska Gert ist die Insel. Oder die Insel ist Valeska Gert. Der zeitgenössische Text zu ihr ist durch ein verschieben der Inselkarte nach rechts zu finden. Schiebt man die Karte nach links, so kommt man auf die Grundrisskarten des Museums. Hier finden sich alle Arbeiten verzeichnet. Klickt man diese Punkte an, so hört man die aktuellen Texte der Blickbeschreibungen auf der Insel heute. Diese stehen Ihnen auf Deutsch, Englisch und Sölring zur Verfügung. Am Ende der jeweiligen Beschreibungen hören Sie Sagen aus der Sammlung des Sylter Chronisten C.P. Hansen. Bereisen Sie 11 Orte auf der Insel und nehmen Sie Teil, an diesem Projekt. http://sjuun.chiliseitz.de

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